Rezension: Crossroads – Way down we go von Ronja Delahaye

Hallo ihr Lieben, 

Ja, ich lebe noch! Ich hab nur einfach nicht mehr so viel Zeit zum Lesen, deshalb hoffe ich, dass ihr es mir verzeiht, wenn ich nur einmal im Monat eine Rezension hochlade.

Ich durfte freundlicherweise das Buch „Crossroads“ von der lieben Ronja Testlesen und passend zum Erscheinungstermin gibt’s nun die Rezension dazu. Ich wünsch euch ganz viel Spaß beim Lesen 🙂 


Titel: Crossroads – Way down we go 
Autorin: Ronja Delahaye 
Seitenanzahl: 307 
Preis: 13,98€

Crossroads

Klappentext:
DAS URBAN-FANTASY DEBÜT VON BESTSELLERAUTORIN RONJA DELAHAYE.

Wenn alles schiefgeht, was schiefgehen kann, dann: brechen Monster aus ihrem übernatürlichen Gefängnis aus, der Auserwählte stirbt und die Schleier zwischen den Welten drohen zu fallen.
Zum ersten Mal seit Jahren kehrt Chase endlich nach Hause zurück und wird prompt Zeuge des grausamen Todes ihres Vaters. Wütend und traurig zugleich will sie vom drohenden Untergang der Welt eigentlich nichts wissen. Bis ihr klar wird, dass das Schicksal der Menschheit und aller Bewohner der Zwischenwelt am seidenen Faden hängt.Zusammen mit Xander und Yael nimmt sie sich der scheinbar unmöglichen Aufgabe an, die übernatürlichen Wesen zu besiegen. Doch das ist leichter gesagt als getan. Und welchen Preis müssen sie dafür zahlen?


Meine Meinung
Ich habe mich wahnsinnig gefreut, als mich die Autorin angeschrieben und mich gefragt hat ob ich nicht ihr Buch rezensieren möchte. Ich bin wie ihr wisst ein großer Fantasy Fan und da hab ich natürlich nicht nein gesagt 😀 Ich hatte keine Erwartungen an das Buch und habe mich einfach auf die Geschichte eingelassen. Am Anfang hatte ich Probleme in das Buch reinzukommen, doch das wurde dann mit der Zeit besser. Die Geschichte an sich ist faszinierend und interessant, ich wollte stetig wissen, wie es weitergeht. Dennoch fiel es mir schwer mit den Charakteren warm zu werden. Auch nach Beenden des Buches konnte ich nicht wirklich eine Beziehung zu ihnen aufbauen, was aber vor allem am Schreibstil lag, doch da gehe ich gleich noch genauer drauf ein. Mein Lieblingscharakter ist wohl Yael. Sie fand ich wirklich cool und badass! Mit ihr konnte ich mich auch noch am ehesten identifizieren. Ich will auch Feuer heraufbeschwören können :O… Für Xander und Chase hatte ich dann nicht ganz so viel übrig. Chase war ganz cool, aber Xander hat mich nicht so fasziniert wie ich das von anderen Büchern (und Bookboyfriends) kenne. Ich kann nicht mal sagen warum, ich habe eben nicht wirklich gefangirlt. Das World-Building in Crossroads hat mir wahnsinnig gut gefallen, es hatte mich anfangs leicht verwirrt doch die detaillierten Beschreibungen haben das Ganze gut visualisiert. Die Welt wirkte bildlich und authentisch, hätte ich mir fast für die heutige Zeit vorstellen können, wenn es denn andere Universen gibt… wer weiß das schon so genau 😀 Der Schreibstil war für mich das problematischste an dem Buch. Ich bevorzuge sowieso die erste Person Singular, aber Ronjas Schreibstil ist besonders. Einzigartig. Nicht unbedingt hundertprozentig mein Fall. Ich bin oft über Sätze gestolpert, habe Wörter verschluckt oder musste Passagen nochmals lesen. Für mich war der Schreibstil nicht flüssig, sodass man nicht so schnell beim Lesen voran kam. Im Gegenteil er wirkte er stockend und holprig. Wir haben es in Crossroads mit einem anspruchsvolleren Schreibstil zutun, die Autorin verfügt wirklich über einen exzellenten Wortschatz und die Wortwahl hat mir in den meisten Fällen gut gefallen, doch die manchmal fast etwas zu vulgären, umgangssprachlichen Dialoge haben die schöne Atmosphäre dann doch zunichte gemacht. Für mich passen ein reifer Schreibstil und vulgäre Dialoge einfach nicht zusammen. Auch fand ich, dass der Schreibstil manchmal eher wie in einem Sachtext oder einer Kurzgeschichte wirkte und nicht wie in einem Roman. Die Geschichte wurde mir an manchen Stellen zu blutig, aber das ist ja Geschmackssache und zum Ende hin hat es mich gar nicht mehr gestört 😀 Eine Frage hätte ich dann allerdings doch noch: Waren diese sich als Gott bezeichnenden Charaktere (hab ihre Namen vergessen xD, die eine hieß auf jeden Fall Aphrodite) jetzt wirklich Götter?

Fazit:
Crossroads ist ein gutes Buch für zwischendurch. Es ist jetzt nicht weltbewegend, aber sehr unterhaltsam. Der Humor hat mir gefallen, genauso wie Worldbuiding und Charaktere, auch wenn ich mich nicht wirklich mit ihnen identifizieren konnte. Die Emotionen im Buch kamen bei mir leider nicht wirklich rüber, was wohl am Schreibstil lag, der mir einfach nicht zugesagt hat. Hat mich ein bisschen an Jay Kristoff erinnert, nur eben weiblich. Und bei Jay sind bei mir auch wegen des Schreibstils die Emotionen auf der Strecke geblieben. Die Geschichte hat mich irgendwie an eine Mischung aus Teenwolf meets City of Bones erinnert und ich kann sie Fantasy und vor allem Teenwolf Fans sehr empfehlen! Am besten gefallen haben mir die Anmerkungen, die waren wirklich lustig! Da musste ich schmunzeln! Auch das Ende hat mir gut gefallen, dort habe ich mir eine Träne verdrückt und musste lächeln. Dennoch fand ich die Kampfszene am Ende viel zu sehr in die Länge gezogen. Das hätte man kürzen können, um es spannender darzustellen. Generell hat mir die Spannung im Buch ein wenig gefehlt, aber ich war irgendwie trotzdem neugierig wie die Geschichte ausgeht. Insgesamt bewerte ich „Crossroads“ mit 4/5 Sternen. Vielen Dank Ronja für das Rezensionsexemplar! 

Ich hoffe euch hat die Rezension gefallen! Folgt der Autorin doch mal auf Instagram unter @ronjadelahaye, sie ist wirklich eine ganz liebe Person! Habt ihr vor Crossroads zu lesen? 

Bis bald, 
Eure Isa ❤ 

 

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